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HABICHTSWALDKLINIK
Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz
34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe
Informationen zu Krankheiten
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Die
Entspannungsinsel der Inneren Abteilung contra Burnout
kompetente
medizinische Betreuung (Naturheilverfahren wie z. B. Phytotherapie,
orthomolekulare Therapie, Homöopathie, Neuraltherapie, Akupunktur) -
vitalisierende Gymnastik, · wohltuende Massagen, · entspannende Verfahren, ·
belebende Wasseranwendungen, · medizinisch-therapeutische sportive Betätigungen,
· 5 x wöchentlich Besuch der Kurhessen-Therme mit Saunalandschaft und Sole-
Thermalbad, die dem Haus angeschlossen ist
Burn Out
(Teil 4)
©
Nährstoffe – Mangel erschöpft
Vorneweg eine Bildergeschichte:
Das
Burn Out überfällt uns wie ein Raubtier… (Fortsetzung am Ende des Artikels)
Hier alle
weiteren
Beiträge zum Thema
Burn Out
auf einen Blick:
Teil 1 -
Burnout-Syndrom
Teil 2
-
Burn
Out-Syndrom
Teil 3 -
Burnout
In den letzten drei
Beiträgen zum Burn Out haben wir uns mit Fragen zur
Ernährung, zu Genussmitteln,
Bewegung und Umgang mit
Stress sowie persönlichen Einstellungen befasst. All
dies ist wichtig, manchmal sogar entscheidend. Im letzten Teil dieser Serie über
das Burn Out soll es nun um das Thema „Nährstoffe“ gehen. Wir benötigen alle
essentiellen (lebensnotwendigen) Vitamine und Mineralstoffe, um gesund und
leistungsfähig zu bleiben. Leider sind trotz aller Beteuerungen von manchen
Ärzten und Gesellschaften keineswegs alle Menschen optimal versorgt. Die Gründe
hierfür sind vielfältig:
Ø Einseitige
Ernährung (die
„normale“ Kost ist in Deutschland zu fett, zu süß, zu salzig und enthält zu
wenige Ballaststoffe, auch bestimmte Nährstoffe werden bei einer
Durchschnittskost nicht in der empfohlenen Menge aufgenommen)
Ø Bestimmte Krankheiten führen zu
einer verminderten Aufnahme von lebensnotwendigen Nährstoffen (z.B. manche
Darmerkrankungen) oder zu einem erhöhten Verbrauch (z.B.
Rheuma, im Prinzip alle
schweren, chronischen Krankheiten)
Ø Erhöhter Bedarf (z.B. durch
Sport,
Stress, Schwangerschaft, Einnahme von
Medikamenten).

Sport
ist gesund – kann aber auch zu Nährstoffmangelzuständen führen
Nehmen wir uns doch einmal
die wichtigsten Nährstoffe vor. Ein Mangel an jeder einzelner Substanz kann
Symptome eines Burn Out verursachen oder verstärken. Nicht selten findet sich
bei genauer Analyse jedoch ein Mangel an mehreren Stoffen. Dann können Sie nicht
mehr Ihre gewohnte Leistung erbringen – ein Burn Out ist dann vorprogrammiert
(siehe auch
Mineralcheck und
Vitamincheck).
Magnesium – das
Anti-Stress-Mineral
Sind Sie nervös? Haben Sie
Schlafstörungen? Neigen Sie zu
Verstopfung? Und vor allem: Haben Sie manchmal
Muskelkrämpfe, z.B. in den Waden? Dann ist ein Magnesiummangel sehr
wahrscheinlich. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Symptome eines
Magnesiummangels:
Ø
körperliche Erschöpfung
Ø
psychische Erschöpfung
Ø
Übererregbarkeit
Ø
Unruhe
Ø
Schlafstörungen
Ø
Konzentrationsschwäche
Ø
Angstgefühle
Ø
Depressionen
Ø
Muskelzittern, -schwäche
Ø
Muskelkrämpfe (Waden! Aber auch
Darm)
Ø
Verstopfung
Ø
Herzrhythmusstörungen
Ø
Brüchige
Fingernägel,
Haarausfall
Ø
Osteoporose
Wie Sie sehen, decken sich
einige Symptome mit denen eines Burn Out (siehe auch
Teil 1 -
Burnout-Syndrom.
Etwa 300 Enzyme in unserem
Körper sind auf die Anwesenheit von genügend Magnesium angewiesen. Im Mangel
arbeiten diese nicht optimal und damit sind auch viele Körperfunktionen
suboptimal. Leider deckt die übliche Blutuntersuchung auf Magnesium einen Mangel
kaum auf, da hier nur das Serum untersucht wird, nicht aber die Körperzellen.
Über 90 % des gesamten Magnesiumbestandes befindet sich in den Körperzellen, die
damit nicht erfasst werden. Sehr viel genauer ist hingegen die
Vollblutanalyse
auf Magnesium, die aber nur von sehr wenigen Laboren durchgeführt wird und nur
bei wenigen Ärzten bekannt ist.
Kalium – Muskelschwäche
und Antriebsarmut
Kalium ist eines der
wichtigsten Mineralien in den Zellen. Hier die wichtigsten Mangelsymptome:
Ø
Erschöpfung
Ø
Apathie
Ø
Muskuläre Schwäche
Ø
Appetitlosigkeit
Ø
Übelkeit
Ø
Verstopfung
Ø
Herzrhythmusstörungen
Auch hier finden sich
viele Übereinstimmungen zum Burn Out. Das heißt nicht, dass jeder, der Symptome
eines Burn Out aufweist, zwingend einen Kalium- oder Magnesiummangel hat – bei
der
Vollblutanalyse wird man aber überzufällig häufig fündig.
Gemüse ist sehr kaliumreich.
Zink und Vitamin B6 –
wichtig für die Psyche und den Schlaf
Viele Menschen mit Burn
Out sind vegetativ labil, d.h. ihr unwillkürliches Nervensystem ist nicht so
stabil wie bei anderen Menschen. Vegetative Reaktionen wie Schweißausbrüche,
Stuhldrang oder
Schlafstörungen bei psychischen Belastungen sind gehäuft.
Patienten mit Burn Out sind eben meist auch „dünnhäutiger“. Hierzu kann
eventuell ein Mangel an Zink oder Vitamin B6 entscheidend beitragen.
Wir benötigen beide
Nährstoffe, um den Botenstoff
Serotonin im Nervensystem bilden zu können.
Serotonin ist sozusagen unser „Gute Laune-Hormon“. Durch einen Mangel kann es zu
Schlafstörungen und
Depressionen kommen. Moderne Psychopharmaka verhindern den
Abbau oder die Wiederaufnahme von
Serotonin und tragen so zu erhöhten
Konzentrationen und entsprechenden Stimmungsänderungen bei. Häufig liegt aber
„nur“ ein Zink- und/oder Vitamin B6-Mangel vor, den es wiederum am besten in der
Vollblutanalyse aufzudecken gilt. Wird ein vorhandener Mangel beseitigt, so
trägt dies enorm zur psychischen Stabilisierung bei. So kann das Burn Out
abgemildert oder im günstigsten Fall sogar ganz beseitigt werden.
Q10 – Wundervitamin
oder Abzockernährstoff?
In letzter Zeit wird sehr
viel Werbung für das
Coenzym Q10 gemacht. Ob Hautalterung oder
Herzinfarkte –
Q10 heilt scheinbar alles. Hierzu einige Fakten:
Q10 ist kein Vitamin, da der
Körper es selbst bilden kann. Wir – bzw. unsere Mitochondrien, die „Kraftwerke
der Zellen“ – brauchen
Q10, um Energie gewinnen zu können.
Q10-Mangel führt also
quasi zu einer „Energiearmut“ des gesamten Zellstoffwechsels und damit auch zu
zahlreichen Symptomen des Burn Out (siehe hierzu auch meine Internetseite zum
Thema „Herzschwäche“).
Bei Burn Out lohnt
es sich also auch, nach einem
Q10-Mangel zu fahnden. Hierzu reicht aber die
normale Serumuntersuchung aus. Da sich die meisten Ärzte jedoch mit
Q10 nicht
auskennen (und daher auch nichts davon halten), wird diese Bestimmung fast nie
durchgeführt. Ebenso wie die anderen Nährstoffanalysen ist sie aber sinnvoll, um
einen eventuell vorhandenen Mangel aufdecken und dann gezielt behandeln zu
können. Dies vermeidet, dass Sie jahrelang unbehandelt im Mangel bleiben. Es
verhindert aber auch, dass Sie vielleicht jahrelang viel Geld für eine unnötige
Nährstoffsubstitution ausgeben, wenn nämlich gar kein Mangel vorhanden ist.
Bei einer Gruppe von
Menschen ist fast regelhaft ein
Q10-Mangel vorhanden: Das sind Patienten mit
einer Fettstoffwechselstörung, die
Fettsenker einnehmen, welche zur Gruppe der
Statine gehören (z.B.
Zocor®, Mevinacor®, Pravasin® oder Sortis®). Sie sind daran zu erkennen, dass
die Endung des Namens der eigentlichen chemischen Substanz meist auf –statin
endet (z.B. Simvastatin, Pravastatin). Diese Mittel behindern die
körpereigene
Cholesterinsynthese sehr effizient. Da die Synthesewege für
Cholesterin und
Q10 aber fast identisch sind (bis auf die letzten Schritte),
wird auch die Bildung von
Q10 teilweise enorm beeinträchtigt. Während es in
Japan sogar
Statine gibt, die in einer fixen Kombination mit
Q10 vorliegen,
achten in Deutschland nur sehr wenige Ärzte auf diese Zusammenhänge.
Cholesterinsenker
können über eine verminderte körpereigene
Q10-Synthese zum Burn Out beitragen.
DHEA – das
Verjüngungshormon und Energiewunder?
DHEA steht für DeHydroEpiAndrostenion. Es ist das wichtigste Hormon unseres Körpers. Warum ist
es das wichtigste Hormon und warum haben Sie (vermutlich) noch nie davon gehört?
Es gibt kein Hormon, welches in einer so hohen Konzentration in unserem Blut
vorliegt wie das
DHEA. Eigentlich ist es noch gar kein richtiges Hormon, sondern
nur eine Vorstufe, aus der der Körper selbst viele weitere Hormone bilden kann.
Aus Platzgründen möchte ich hier nicht auf weitere Einzelheiten eingehen (die
können Sie unter
www.ganzheits-medizin.de/dhea/ aber gerne nachlesen!). Sie
haben noch nie etwas davon gehört, weil Ärzte zwar in ihrem Biochemieunterricht
im zweiten Studienjahr den Hormonstoffwechsel einschließlich
DHEA auswendig
lernen mussten, es danach aber wieder schnell vergaßen, weil es in Deutschland
keine therapeutische Bedeutung erlangt hat. Es ist nämlich nicht als
Medikament
zugelassen, weil keine Pharmafirma dies beantragt hat. Die Herstellung und der
Vertrieb lohnen sich nämlich nicht, da es als natürliche Substanz nicht
patentierbar ist.
Fit und leistungsfähig im
Alter – dank
DHEA?
In Amerika gilt es nicht
als Medikament, sondern als Nahrungsergänzung (was ich im Übrigen für falsch
halte, da eine ungezielte Therapie damit keineswegs risikolos ist). Dadurch
können Amerikaner
DHEA in jedem Supermarkt erwerben, während Deutsche es bei
Strafe (unerlaubter Arzneimittelimport!) noch nicht einmal per Internet
bestellen können.
Die Wirkungen, die dem
DHEA in der Werbung in Amerika zugesprochen werden, sind sicherlich nicht alle
belegt. Wenn ein Mangel da ist, so kommt es aber zu zahlreichen Symptomen:
Ø
Energiemangelgefühl
Ø
Müdigkeit
Ø
berufliche
Überforderung
Ø
verminderte Libido
Ø psychische
Labilität, depressive Verstimmungen,
Ängstlichkeit
Ø
Schwinden von
Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen
Ø
Rückenschmerzen,
Gelenkbeschwerden , verminderte Muskelkraft, nachlassende
Ausdauer, raschere
Erschöpfbarkeit
Ø
Verlust von
Knochenmasse (Osteoporose)
Ø
Erektionsprobleme
(Erektile Dysfunktion)
Ø
Herzmuskelschwäche
Ø
Zunahme des
Körperfettgewebes
Ø
Verminderung von
Achsel- und Schambehaarung
Ø
Abnahme der
Hautfeuchtigkeit, vermehrtes Schwitzen, Hitzewallungen
Ø
Verschlechterung
der Blutfette
Ø
Schlafstörungen
Auch hier finden wir
wieder viele Symptome des Burn Out. Bei jeder deutlichen Erschöpfung lohnt sich
eine Analyse (hier reicht das Serum aus, jedes größere Labor kann die
Konzentration von
DHEA bestimmen). Bei Defiziten – wichtig ist der Vergleich mit
der der Alternsnorm - sollte es dann von darin erfahrenen Ärzten gezielt und
kontrolliert (erneute Laborbestimmung unter Therapie nach einigen Wochen)
verordnet werden. Mit einer Normalisierung des
DHEA-Spiegels treten dann oft
dramatische Besserungen der Beschwerden beim Burn Out ein.
Eisenmangel =
Energiearmut
Eisen ist der für die
Sauerstoffbindung entscheidende Bestandteil unseres Blutfarbstoffes Hämoglobin.
Ohne Eisen kein Hämoglobin. Ohne Hämoglobin kein Sauerstofftransport. Ohne
Sauerstoff keine Verbrennung von Fetten und Kohlenhydraten in den Zellen und
damit keine Energie. So einfach ist das!
Eisen
– der entscheidende Bestandteil der roten Blutkörperchen
Leider ist die Diagnostik
eines Einsenmangels nicht ganz so leicht. Wer nämlich glaubt, dass jede
Minderung des Hämoglobins die Folge eines Eisenmangels ist, der täuscht sich
gewaltig. Manchmal kann auch ein Vitamin B12- oder ein Folsäuremangel dahinter
stecken. Der erfahrene Arzt kann dies bereits aus dem Blutbild abschätzen. Wenn
das Blutbild auf einen Eisenmangel hindeutet, so sind der reflektorische Griff
zum Rezeptblock und die Verschreibung eines gängigen Eisenpräparates leider auch
nicht immer das Gelbe vom Ei. Selbst die Bestimmung des Eisenwertes im Serum
hilft nicht immer weiter. Manchmal liegt nämlich trotz niedrigen Hämoglobins und
Serumeisens sowie des passenden Blutbildes kein Eisenmangel, sondern nur eine
Eisenverteilungsstörung vor. Das Eisen befindet sich dann in den Eisenspeichern,
steht dem Körper aber nicht für die Blutbildung zur Verfügung. Ob eine solche
Störung tatsächlich ursächlich dem dann scheinbaren Eisenmangel zugrunde liegt,
kann man ganz einfach mit der Bestimmung des Serumferritins erkennen. Diese
Spezialuntersuchung gibt die Höhe des im Eisenspeicher vorhandenen Eisens an.
Wenn dieser Wert (bei gleichzeitig scheinbarem Eisenmangel) normal ist, dann
wäre es grundverkehrt, Eisen zu geben. Vielmehr muss dann die zugrunde liegende
Störung beseitigt werden – meist eine Entzündung, z.B.
Rheuma,
Asthma,
Colitis.
Wenn die Entzündung verschwindet, normalisieren sich die Blutwerte automatisch
und die Energie kehrt wieder.
TSH – ein sensibler
Marker für die Schilddrüsenfunktion
Die
Schilddrüsenunterfunktion als Ursache für ein Burn Out wurde schon im dritten
Teil abgehandelt. Der wichtigste Wert ist hier das TSH. Dabei spricht
paradoxerweise ein niedriger Wert für eine Über-, ein hoher Wert für eine
Unterfunktion. Wenn also das TSH erhöht ist, dann liegt eine Unterfunktion der
Schilddrüse vor, die alle Symptome des Burn Out erzeugen kann. Der Arzt muss
dann nur noch untersuchen, ob etwa ein Jodmangel oder eine
Schilddrüsenentzündung die Ursache für die Unterfunktion ist. Danach richtet
sich dann die Therapie: Entweder die Gabe von Jod oder von Schilddrüsenhormon
selbst.
Die
Schilddrüse, das „Schmetterlingsorgan“ im Hals
Schlafstörungen
erschöpfen – manchmal ist
Melatonin verantwortlich
Wer nicht gut schläft, ist
oft erschöpft und hat nicht selten ein Burn Out, wenn die
Schlafstörungen über
lange Zeit anhalten oder gravierend sind.
Melatonin ist unser „Schlafhormon“. Es
wird von der Zirbeldrüse am Abend und in der Nacht freigesetzt und lässt uns
müde werden und einen tiefen, erholsamen Schlaf finden. Bei wirklich deutlichen
Schlafstörungen lohnt sich eine Bestimmung des
Melatonins im Nachturin, um einen
Mangel nachzuweisen oder auszuschließen. Ausführliche Informationen hierzu
finden Sie unter
Melatonin,
www.ganzheits-medizin.de/melatonin/ . Wenn der Schlaf normal ist, verschwindet unter Umständen das Burn
Out.
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Wichtige
Laboruntersuchungen bei Burn Out
-
Kalium (Vollblut!)
-
Magnesium (Vollblut!)
-
Zink (Vollblut!)
-
Vitamin B6 (Vollblut!)
-
Q10 (Serum)
-
DHEA (Serum)
-
Ferritin (Serum)
-
TSH (Serum)
-
Melatonin (Urin, bei
Schlafstörungen) |
Mit diesen Laborwerten
kann der darin Erfahrene bereits einige wichtige Ursachen eines Burn Out
erkennen und die richtige Therapie wählen. Jahrelanges Leid, aber auch unnötige
Therapien wie z.B. (in Fällen eines Mangels) völlig nutzlose Psychotherapien
könnten dann vermieden werden!
Zusammenfassung -
7
Goldene Regeln bei Burn Out
Ø Ernähren Sie sich vollwertig.
Viel Obst und Gemüse. Viel Vollkorngetreideprodukte. Wenig Weißmehlprodukte.
Keine Schoko- oder „Energieriegel“ (außer gelegentlich als Genussmittel, aber
nicht für den „Hunger zwischendurch“).
Ø Meiden Sie für mindestens 1 Woche
(besser 4) sämtliche koffeinhaltigen Getränke und Lebensmittel. Genießen (!) Sie
Koffeingetränke danach höchstens dreimal pro Woche.
Ø Gehen Sie vernünftig mit dem
Alkohol um. Trinken Sie nicht mehr als einen Drink pro Tag – und das auch nicht
jeden Tag. Genießen Sie
Alkohol ganz gezielt und bewusst, missbrauchen Sie ihn
nicht als Beruhigungsmittel oder
Antidepressiva.
Ø Falls Sie rauchen: Beenden Sie es
dringend! Suchen Sie Hilfe dabei, wenn Sie es allein nicht schaffen.
Ø Bewegen Sie sich. Schonen Sie
sich nicht, weil Sie erschöpft sind – dann werden Sie noch schwächer. Finden Sie
die Belastungen heraus, die gerade noch gehen und von denen Sie sich noch gut
regenerieren können.
Ø Lassen Sie organische Ursachen
für Erschöpfung abklären.
Schilddrüsenunterfunktion,
Schlaf-Apnoe-Syndrom und
Blutarmut sind dabei nur drei von vielen möglichen Diagnosen, die ein Burn Out
vortäuschen können.
Ø Sorgen Sie für eine gute
Vitamin-
und
Mineralversorgung. Am besten über die
Ernährung. Gegebenenfalls über ein
Multivitamin-Mineral-Präparat. Bei Verdacht auf einen stärkeren Mangel einzelner
Substanzen aber auch durch gezielte Hoch-Dosis-Therapie unter Laborkontrollen.
Die
Mangelsymptome wurden dem Buch „Ernährungsmedizin in der Naturheilkunde“
auszugsweise entnommen.
Falls Sie individuelle
Fragen haben, so zögern Sie nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen:
e-mail:
schmiedel@habichtswaldklinik.de
… Burn Out – lassen Sie sich
nicht davon auffressen, sondern machen Sie selbst dem Burn Out den Garaus!
Viel Erfolg!
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
©
Dr. Volker
Schmiedel
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin
(Univ. Mailand).

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Weitere Medizinische Informationen und Links für Patienten und Interessierte
- von Abnehmen bis Zöliakie -
finden Sie hier. |
Zur Klärung
weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe
ich
Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte
vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Burnout
- Wenn Arbeit, Alltag & Familie erschöpfen: Welche körperlichen
Untersuchungen Ihnen jetzt weiterhelfen / Welche Laborwerte wirklich
wichtig sind.
Sie erhalten es im
Buchhandel oder auch über Amazon.
Weitere Angaben zum Buch finden Sie hier:
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Alle
oben erwähnten Laboruntersuchungen (dazu Langzeit-EKG, Belastungs-EKG,
Echokardiographie) können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder
der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen über ambulante
Diagnostik und Therapie:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturheilk_Ambulanz.html
Hier finden Sie weitere
Gesundheitstipps:
http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/
Die aktuellen und archivierten Naturheilkundlichen Newsletter finden Sie hier:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturlheilkundlicher_Newsletter.html
Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift "Der Naturarzt".
Wir danken dem Access-Verlag für die freundliche Genehmigung zum Abdruck.
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Rehabilitationsklinik anerkannt. Wir sind außerdem von allen privaten
Krankenkassen als gemischte Anstalt anerkannt. Die Kostenübernahme muss aber
zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl.
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